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3 überzeugende Gründe, warum du mit Clean Eating beginnen solltest


Zu Beginn des Frühlings ist die Zeit, in der einen von jeder Ecke die neueste Wahnsinns-Diät anspringt. Auch Clean Eating zählt dazu, obwohl es eigentlich gar keine Diät ist, sondern eine dauerhafte gesunde Ernährungweise. Was genau hinter Clean Eating steckt und warum du das ab jetzt unbedingt machen solltest, erfährst du hier.

 

Was ist Clean Eating?

Clean Eating bedeutet, dass du möglichst naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel benutzt, die gerade Saison haben und bestenfalls aus der Region stammen. Selbst den Kochlöffel zu schwingen ist dabei Teil des Konzepts. Denn wer selbst kocht, bestimmt auch was drin ist.

 

clean-eating-vollkornbrot

 

Bei Clean Eating sollten das vollwertige Lebensmittel möglichst ohne Weißmehl und ohne raffinierten Zucker sein. Dafür landen reichlich Obst und Gemüse, Getreide aus dem vollen Korn, Nüsse und Samen aber ruhig auch mal Fleisch, Fisch oder Geflügel auf dem Teller. Das ist kein Muss, aber Clean Eating ist nicht automatisch gleichbedeutend mit vegetarisch oder vegan. Du siehst: Clean Eating ist weder Zauberei noch Augenwischerei, sondern eine ballaststoffreiche, ausgewogene Mischkost, die von Ernährungsexperten schon seit langer Zeit empfohlen wird.

 

 Die Clean Eating Regeln

Eigentlich ist es ganz einfach: Schmeiß Fertiggerichte und all das Instantzeugs voller Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe aus deiner Vorratskammer raus. Ersetze Weißmehlprodukte durch vollwertigere Alternativen. Reduziere Zucker und verzichte komplett auf weißen, raffinierten Zucker. Kauf mal auf dem Markt ein oder probiere mal eine Biokiste mit saisonalen Gemüsen aus der Region aus. Clean ist im Prinzip alles was noch eine Schale und/ oder eine Wurzel hat. Superclean: Wenn du die ganze Palette an Lebensmitteln ausschöpfst und auch mal die grünen Rote Bete-Blätter isst, anstatt sie an dein Kaninchen zu verfüttern. Rote Bete-Blätter passen zum Beispiel gut in einen Salat, in grüne Smoothies oder als Ergänzung ins Wokgemüse. Das war’s schon. Eigentlich gar nicht schwer, oder?


Hier noch mal die Regeln auf einen Blick:

 

  • Stehen Wörter in der Zutatenliste, die du erst mit einem online-Lexikon dechiffrieren musst? Das ist nicht clean – Finger weg

  • Ist die Zutatenliste ellenlang? Mehr als 5 Zutaten ist eher nicht clean – Finger weg

  • Enthält das Produkt Weißmehl (Weizenmehl Type 405)? Das ist nicht clean – Finger weg

  • Befinden sich verschiedene Zucker in der Zutatenliste, darunter Fruktose, Glukose-Fruktosesirup, Malzextrakt oder Süßmolkenpulver… ? Das ist nicht clean – Finger weg

 

Clean Eating Regeln für zu Hauseclean-eating-rohrzucker

Du musst nicht deinen gesamten Vorratsschrank Knall auf Fall ausmisten oder gar Lebensmittel wegwerfen. Schau mal deine Lebensmittel durch und sortiere nach clean und nicht clean. Und dann kannst du nach und nach Produkte ersetzen. Das Weizenmehl ist leer? Dann kauf doch ein Vollkornmehl. Der Zucker geht aus? Dann probiere mal Honig oder Vollrohrzucker. Und natürlich sind wir nicht päpstlicher als der Papst. Ausnahmen gehören dazu und mal ehrlich, so ein schönes Buttercroissant, das schmeckt in Vollkorn einfach nicht. Denk in diesen Fällen an die 80:20 Regel – 80 Prozent isst du clean und 20 Prozent genießt du all die schönen Dinge, die das Foodie-Leben noch zu bieten hat.

Jetzt weißt du wie es geht, aber eine Frage bleibt noch offen: Warum das Ganze? Hier kommen die überzeugendsten Gründe, warum es sich für dich richtig lohnt, auf Clean Eating umzusteigen.

 

3 verdammt überzeugende Gründe für Clean Eating:

 

1. Clean Eating macht schlank und gesund

Zu viel Weißmehl und raffinierter Zucker sind die Ursache für viele Krankheiten wie Diabetes oder Adipositas, aber auch kleinere Beschwerden wie Bauchschmerzen oder allgemeines Unwohlsein. Zudem liefern sie viele Kalorien, aber wenige Nährstoffe. Dein Darm braucht mehr Schwung? Da hilft Clean Eating. Abnehmen kann man damit übrigens auch. Die ballaststoffreiche Ernährung hält lange satt und den Blutzuckerspiegel im Lot. Beste Voraussetzungen um überflüssige Kilos ein für alle Mal loszuwerden. Außerdem wirkt sich eine ballaststoffreiche Ernährung günstig auf den Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus Typ 2 und den Cholesterinspiegel aus. Willst du lange fit und gesund bleiben? Eat Clean!

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 2. Clean Eating schützt die Umwelt

Du kaufst unverarbeitete Produkte ein, vielleicht sogar regional, saisonal und vom Markt? Du kannst dir auf die Schulter klopfen, denn du leistest gerade einen enorm wichtigen Beitrag in Sachen Umweltschutz. Lange Transportwege und energiefressende Lagerung von Lebensmitteln fallen weg und du sparst Plastik ein. Im Gegenzug unterstützt du die regionale Landwirtschaft und bekommst erntefrische Lebensmittel, vollgepackt mit Vitaminen und Mineralstoffen. Wenn sich das nicht lohnt…

3. Clean Eating tut dir dauerhaft gut  

Mit Clean Eating kannst du deinem Körper dauerhaft etwas Gutes tun. Es ist ein gesunder, nachhaltiger Lebensstil, der sich langanhaltend positiv auf deinen Körper und deinen Geist auswirkt. Du sorgst gut für dich und das tut gut. Wer sich ein schönes Essen gekocht hat, schlingt es nicht nebenbei herunter. Mahlzeiten bekommen ihren Wert zurück. Und du eine Nährstoffdusche, die dazu entschleunigt und glücklich macht.

 





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